Mit drivy ins ausland fahren will gut geplant sein

Mit Drivy ins Ausland: Lokale Regeln

Wer mit Drivy einen Ausflug ins Ausland plant, hat dazu diverse Möglichkeiten. Entweder man fährt von zuhause los, oder man mietet sich in einem der Drivy Länder ein Auto. Aber welche Regeln sollte man im Ausland beachten?


Andere Länder, andere Sitten

Vor allem die Ausstattung im Auto und einige lokale Gepflogenheiten sollte man sich bewusst machen. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen im Ausland sollte man sich zur Sicherheit noch einmal anschauen, um auch wirklich Bescheid zu wissen. Dies gilt natürlich vor allem bei Ausflügen durch mehrere Länder.

 

Warnwesten- Pflicht?

In Deutschland gilt ja bereits seit längerem eine Warnwestenpflicht. Hierzulande reicht bereits eine Weste pro Auto. In anderen Ländern ist man strenger, denn dort müssen alle, die im Notfall aus dem Fahrzeug aussteigen, auch eine Weste anhaben. Dies gilt zum Beispiel in Frankreich und Spanien. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte daher genug Westen auch für seine Mitfahrer bereit halten. Die gibt es an Tankstellen, Supermärkten und in Baumärkten für ca. 3-5€. Gerade, wer nach Österreich fährt, sollte diese Regeln beachten. Hier müssen Westen für alle Mitfahrer bereitliegen, sonst drohen bis zu 5000€ (!) Strafe.

Weitere Regeln

Dänemark

Unsere Nachbarn im Norden haben neben neben 130km/h Geschwindigkeitsbegrenzung und genereller Lichtpflicht auch noch eine etwas kuriose Regelung. So musst du bei deinem Ausflug in Dänemark unter deinem Fahrzeug schauen, ob dort jemand ein Nickerchen hält. Bei Nichtbeachtung droht Strafe.

Und wer in Dänemark etwas zu tief ins Glas schaut und sich danach hinters Steuer setzt, dem droht noch ein ganze anderes Übel. Denn hier läuft man Gefahr, nicht nur seinen Führerschein zu verlieren, sondern das Auto gleich noch dazu. Hast du nämlcih über 2 Promille, kann dein Auto versteigert werden, und das Geld geht an die dänische Staatskasse. Dabei ist es übrigens egal, wem das Auto gehört. Besser, du nimmst in dem Fall lieber ein Taxi zum Hotel, denn das Gespräch mit dem (ehemaligen) Autobesitzer könnte etwas unangenehm werden.

Drivy in Europa und die Mietbedingungen im Ausland

Frankreich

Neben den Warnwesten musst du hier umso mehr darauf achten, dass du auch das Warndreieck und den Erste-Hilfe-Kasten dabei hast. Fehlen die, musst du nämlich mit 135€ Strafe noch tiefer in die Tasche greifen, als in Deutschland. Blitzerwarner sind in Frankreich illegal und kosten dich bis zu 1500€ Strafe. Auch hier ist Alkohol am Steuer alles andere als empfehlenswert: hast du über 0,8 Promille in der Blutbahn, kannst du eine zweijährige Haftstrafe antreten und 4500€ Strafe zahlen.

 

Österreich

Wer in Wien oder Graz ein Auto mietet, sollte sich auf jeden Fall an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Zur Feststellung braucht es nämlich keine fest installierten Blitzer. Die österreichische Polizei hat ein “geschultes Auge”, mit dem sie Raser schnell ausmachen und belangen kann.

Apropos Polizei: Die solltest nur rufen, wenn du mit der Situation nicht selbst klar kommst. Wenn zum Beispiel nur persönliche Daten ausgetauscht werden müssen, und dazu die Polizei gerufen wird, so wird dem Anrufer eine sogenannte Blaulichtsteuer aufgedrückt. Die kostet 36€, und lässt sich einfach sparen. Noch mehr österreichische Regeln kannst du übrigens im Test bei uns herausfinden.

 

Polen

In Polen ist man schneller unterwegs als in den meisten Nachbarländern: hier ist die Höchstgeschwindigkeit 140 km/h. Trotzdem musst du hier auf einige Dinge achten: dein Abblendlicht muss immer eingeschaltet sein. Tagsüber drohen sonst 24€, und nachts 47€ Strafe. Und neben Erste-Hilfe-Kasten, Warnweste, und Warndreieck hat Polen noch eine Besonderheit: Ein Feuerlöscher im Auto gehört zur Grundausstattung und muss unbedingt mitgeführt werden.

Europa mit Drivy entdecken– diese Regeln musst du beachten

Slowenien

Wer in Slowenien schnell noch bei Gelb über die Ampel düsen möchte, sollte sich das noch einmal überlegen. Laut den lokalen Regeln muss nämlich schon bei Gelb gehalten werden. Hier solltest du am besten außerdem immer genug Kleingeld parat haben. Denn Strafen sind hier sofort zu begleichen. Als Ausländer kann es dir passieren, dass die Polizei deine Ausweisdokumente beschlagnahmen oder den Fahrer erst einmal festhalten. Daher lohnt sich hier die Beachtung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h durchaus!

 

Schweiz

In der Schweiz solltest du vor allem darauf achten, in geschlossenen Ortschaften auf die Bremsen zu steigern. Wer hier nämlich zu schnell unterwegs ist, dem kann schon mal bis zu ein Jahr hinter schwedischen Gardinen drohen.



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