Schneeverdeckte Straße im Winter

Bereite dein Auto auf den Winter vor

Der November hat bereits begonnen, die Temperaturen sinken in den Keller und einige heftige Stürme hat Deutschland ebenfalls schon verkraftet. Das heißt: dein Auto sollte möglichst sofort für die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Wie du dem Winter trotzt und welche Vorbereitungen du anstellen musst, erfährst du hier!

Perfekt vorbereitet für die kalte Jahreszeit

Winterreifen

Ganz klar: bei Schnee, Eis und Nässe müssen geeignete Reifen her. In Deutschland gibt es eine Winterreifenpflicht, die auch im Ausland zugelassene Wagen betrifft. Sie ist gültig, sobald winterliche Temperaturen herrschen. Durch diese doch etwas vage Vorschrift gibt es kein fixes Datum, ab dem man Winterreifen aufziehen muss. Deshalb ist es im Zweifelsfall immer besser, wenn man das mit den sinkenden Temperaturen, allerspätestens aber bei der ersten vereisten Straße in Angriff nimmt. Dabei müssen alle Räder des Wagens mit Winterreifen versehen sein. Denn sobald ein Sommerreifen aufgezogen bleibt, ist das Auto nicht mehr optimal an die Straßenverhältnisse angepasst. Das kann im Ernstfall teuer werden. Außerdem gibt es 2017 neue Richtlinien hinsichtlich der zugelassenen Reifenmodelle. Winterreifen und wie du dein Auto am besten auf den Winter vorbereitest

Die richtige Ausstattung deines Autos im Winter

Gerade, wenn du im Winter längere Fahrten unternimmst oder in höher gelegenen Gebieten unterwegs bist, solltest du die passenden Maßnahmen ergreifen. Gerade in den Bergen kann plötzlicher Schneefall dafür sorgen, dass Stau entsteht. Dadurch sitzt man stundenlang bei eisigen Temperaturen fest, was auf die Dauer unangenehm wird. Am besten du legst vorsorglich genug warme Decken und dickere Kleidung ins Auto. Außerdem kann eine Kanne heißer Tee oder Kakao wirklich gelegen kommen.

 

Die Batterie

Gerade ältere Batterien haben es im Winter leider oft schwer. Werden häufig kürzere Fahrten gefahren, dann sollte man zwischendurch eine längere Fahrt einplanen. Dadurch kann sich die Batterie wieder voll aufladen, nachdem Kurzstrecken sie sehr belasten. Wenn es hart auf hart kommt und die Batterie völlig versagt, kann sie kurzzeitig durch externe Starthilfe wiederbelebt werden. Generell sollte man bei Batterien, die älter als vier Jahre sind, mit Startproblemen rechnen.

Dein Auto im Winter und wie du es perfekt in Stand hältst

Schlösser und Autotüren

Bei allzu starker Witterung kann es dir passieren, dass die Gummidichtungen an Türen und Fenstern unter der Kälte leiden. Dabei kann dir unter Umständen die Tür festfrieren, was ärgerlich ist. Dabei kann man die Dichtungen ganz einfach mit etwas Silikonspray oder Pflegemittel vorbereiten. Dadurch werden sie widerstandsfähiger, und du kommst einfacher ins Auto. Für zugefrorene Türschlösser sollte man am besten vorsorglich Schlossenteiser besorgen. Natürlich sollte man das aber am besten nicht im Auto aufbewahren. Übrigens kann man das auch vorsorglich bereits benutzen. Dadurch bist du im Zweifelsfall optimal vorbereitet. Falls man keinen besorgt hat und in der Bredouille ist, kann man den Schlüssel auch mit einem Feuerzeug erhitzen und dann vorsichtig ins Schloss einfügen. Wer eine Steckdose in der Nähe findet, kann das Schloss mit einem Heißluftfön erwärmen, bis der Frost weg ist. Außerdem empfiehlt es sich, das Auto möglichst trocken zu halten. Deshalb sollte man im Winter die Waschstraße besser vermeiden, denn das Wasser dringt schnell in Schlösser ein und gefriert dort rasch.

 

Frostschutzmittel

Beim Frostschutzmittel im Wischwasser sollte man unbedingt auf die richtige Mischung achten. Bei zuviel Wasser kann der Behälter platzen, da sich das Eis dort ausdehnt, während zu viel Frostschutzmittel die angestrebte Wirkung vermindern kann. Bei idealem Mischverhältnis wird jedoch der Gefrierpunkt des Wassers herabgesetzt. Die beste Mischung ist immer auf dem Behälter angegeben. Darunter befinden sich auch einige Produkte, die “gebrauchsfertig” sind. Diese sollten nicht mehr vermischt werden.

Außerdem sollte man unbedingt zwischen Gefrierschutz für Scheibenwischwasser und dem für Kühlwasser unterscheiden. Schließlich erfüllen die beiden einen unterschiedlichen Zweck und haben damit auch eine unterschiedliche Zusammensetzung. Gefrierschutzmittel im Kühlwasser gibt es an jeder Tankstelle. Außerdem kannst du dort auch immer nachprüfen, ob genug davon im Wasser vorhanden ist. Das kannst du mithilfe der sogenannten Glykolspindel testen. Am besten fragst du dazu einfach den Tankwart, der dir sicherlich weiterhilft.

Straßen im Winter

Besonderheiten bei Dieselmotoren

Dieselkraftstoff hat bei sehr niedrigen Temperaturen die Gefahr zu flocken. Dadurch kann der Motor nicht anspringen oder geht nach kurzer Distanz wieder aus. Hier ist die einzige Lösung, das Auto in der Garage zu parken. Sofern man keine hat, kann man sich oft die des Nachbarn ausleihen, oder man mietet sich günstig eine auf entsprechenden Portalen.

 

Eingefrorene Scheiben

Sind die Scheiben eingefroren, muss man unbedingt die komplette Scheibe frei kratzen. Ansonsten stellt man eine Gefahr im Straßenverkehr dar. Dazu sollte man warmes, aber kein kochendes Wasser verwenden. Ansonsten könnten die Scheiben platzen.

Wenn der Himmel nachts wolkenverhangen ist, sind die Scheiben morgens meistens frei. Ist allerdings klarer Sternenhimmel, kann man sich entweder auf Kratzen einstellen oder man deckt die Scheibe vorsorglich mit einer entsprechenden Plane ab. Hat man keine Plane, kann man auch einen aufgeklappten Pappkarton verwenden . Das sieht zwar weniger elegant aus, funktioniert aber.



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